
Die Dr. Karl-Kroiß-Schule gliedert sich in die Schulbereiche Grundschule und Hauptschule.
| Dr. Karl-Kroiß-Schule Grundschule |
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Zielgruppe
Unterricht
Erziehung
Förderung
Integration/Kooperation
Die Grundschulstufe umfasst 5 Schulbesuchsjahre (Jahrgänge 1, 1A, 2, 3 und 4).
Die Bildungziele und die Stundentafel lehnen sich an die Lernziele und Fächer der allgemeinen Grundschulstufe an.
Für weiter entfernt wohnende Schüler bzw. für Schüler mit erhöhtem Förderbedarf ist die Betreuung in einem heilpädagogischen Internat oder in einer heilpädagogischen Tagesstätte möglich.
Zielgruppe
Unsere Förderangebote richten sich an Kinder mit Förderbedarf im Schwerpunkt Hören und Kommunikation.
Es können auch hörende Kinder hörgeschädigter Eltern, junge Menschen mit der jugendpsychiatrischen Diagnose „Asperger Syndrom“ und Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, unsere Angebote nutzen.
Hörbehindertenspezifisch ausgebildete Sonderschullehrer/innen gehen individuell auf die Kinder ein, um ihre kommunikativen Kompetenzen (Lautsprache, Schriftsprache, Gebärdensprache) zu entwickeln, zu erweitern und zu festigen.
Kleine Klassen - Schülerhöchstzahl ist 12 - ermöglichen ein differenziertes Lernen. Die Unterrichtsangebote sind medienintensiv. Durch Einsatz modernster Hörhilfen (u. a. Hörgeräte, Implantate, Klassenverstärker-anlage...) ist eine optimierte Kommunikationssituation gewährleistet. | ![]() |
Hörgeräteakustiker betreuen und versorgen unsere Schüler. Optimale Raumbedingungen (gute Lichtverhältnisse, angemessene Akustik, Sitzen im Halbkreis) ermöglichen gute Lernvoraussetzungen.
Englischunterricht wird in spielerischer Form in den Jahrgangsstufen 3 und 4 angeboten.
In klassenübergreifenden Lerngruppen werden alle Schüler individuell gefördert und gefordert.
Wir bereiten unsere hörgeschädigten Kinder auf die gesellschaftlichen Herausforderungen vor. Neben der Vermittlung von Alltagskom-petenzen legen wir besonderen Wert auf die Erziehung zum gewaltfreien und rücksichtsvollen Umgang miteinander. Dies erfordert Achtung, Respekt und gegenseitiges Vertrauen.
Der gemeinsame Morgenkreis und viele andere Veranstaltungen, wie z. B.
sind dafür ein wichtiges Lernfeld. | ![]() |
Die Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Unterstützung ist Grundbedingung für eine erfolgreiche Erziehungsarbeit.
Enger Kontakt zum Elternbeirat ist selbstverständlich.
Einen besonderen Stellenwert nimmt die rhythmisch-musikalische Erziehung ein. Sie ist nicht nur ein Bestandteil der sprachlichen Arbeit, vielmehr dient sie der Wahrnehmungsförderung und Persönlichkeitsentwicklung.
Grundlage der Förderung unserer Kinder ist diagnosegeleiteter Unterricht.
Für jedes Kind wird ein Förderplan erstellt, der auf einem detaillierten Beobachtungsbogen basiert. Regelmäßiger Informationsausstausch der in der Klasse tätigen Lehrkräfte ist eine wichtige pädagogische Notwendigkeit.
| Der Förderunterricht der Grundschulstufe hat seine Schwerpunkte in der Verbesserung der Sprache und des Sprechens (einschließlich der Gebärdensprache), in der Unterstützung von lese- und rechtschreibschwachen Kindern und der Einbettung der Hörerziehung in den Gesamtzusammenhang von Sprache, Hören und Erleben | ![]() |
Integration und Kooperation
Mit der benachbarten Leonhard-Frank-Grundschule besteht eine langjährige und bewährte Kooperation. Gemeinsamer Unterricht (Heimat- und Sachkunde, Sport) und viele Projekte (Tanz um den Maibaum, Wandertage, Faschingsfeiern...) werden von den Schülern beider Schulen gut angenommen.
Am Ende der Jahrgangsstufen 2 und 4 ist ein Übertritt in allgemeine Schulen, auch weiterführende Schulen, möglich.
Der Mobiler Sonderpädagogischer Dienst (MSD) unseres Zentrums unterstützt und begleitet diese Maßnahme sehr intensiv durch Beratung und Betreuung.